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Fantasiegeschichten der 4. Klassen

Kinder der 4. Klassen haben im Kurs "kreatives Schreiben" bei Frau Renner eigene Fantasiegeschichten entworfen und verfasst. Gruseln ist ausdrücklich erlaubt!!!

Inhalt

  • Das Boot (Mats)
  • Die Gang (Stefanie und Antonia)
  •  

    Das Boot

    von Mats

    Das Boot
    Von Mats Christopher Althaus

    Teil 1

    Ein schöner Tag auf der Insel Micell ging zu Ende. Sie lag in der Karibik. Sie besaß einen großen Berg, auf dem ein Einsiedler lebte. Er hieß Gerald. Er ermordete jeden, der sich auf seine Insel wagte. Von Beruf war er Erfinder.
    Er liebte es, die Leute an der Nase herumzuführen und sie aufs Glatteis zu bringen. Weil er oft verrückte Sachen, zum Beispiel ein ferngesteuertes Mikro-U-Boot baute, das er jemandem in die Adern setzen konnte baute, wurde er für verrückt erklärt. Tausende Leichen von Abenteurern kann man noch heute sehen. Bis er sich bei einem physikalischen Versuch selbst in die Luft sprengte. Doch als ob er gewußt hätte, dass er bei diesem Versuch umkommen würde, hinterließ er in seinem unterirdischen Reich ein Testament.

    Heute versucht ein Team des Geheimdienstes heraus zu bekommen, was dieses Testament beinhaltet.
    Der amerikanische Geheimdienst erfährt zuerst davon, doch auch bei anderen Geheimdiensten ist etwas durchgesickert. Peter Hawks Eagle wird für dieses Unternehmen auserwählt. Er geht zum Chef des Geheimdienstes. „Sie haben gerufen Sir? “,fragt Peter. „Ja“, sagt der Chef. Er heißt Mr. X. Sie sind unser bester Agent. Sie wurden auserkoren für eine äußerst heikle Mission. Mr. X, ein muskelbepackter Mann mit Zigarre im Mund erklärt. Ein gewisser Gerald, ein Einsiedler sprengte sich bei einem physikalischen Versuch selbst in die Luft. Vor seinem Tod jedoch hatte er ein geheimnisvolles Testament geschrieben. Finden sie es und stellen sie fest, was es mit diesem Testament auf sich hat. Morgen früh fliegen sie in die Karibik. Ach und finden sie auch heraus, woran der Erfinder zuletzt arbeitete. In der Ausrüstungsabteilung können sie sich noch ein paar „Spielzeuge“ mitnehmen. Also geht Peter in die besagte Abteilung. Peter war ein kräftiger, mittelgroßer Mann im Safarihemd. Als er an die Tür klopft, schnarrt eine Stimme: Passwort! „Haizyklop“, sagt Peter. „ Dann kommen sie rein.“, meinte die Stimme deutlich freundlicher. Also betrat Mr. Eagle, wie er im Geheimdienst genannt wurde, die Abteilung. „Haben sie was neues Frank?“ Frank Dieter war der Abteilungsleiter und auch Erfinder. „Ja“. Zum Beispiel diesen Minilaser in Form einer Uhr. Oder dieser aufgemotzte Toyota Land Cruiser. Er ist höhergelegt worden, hat ein neues Fahrwerk von Trail Master, er kann schwimmen, hat eine Seilwinde und Zusatzscheinwerfer und so weiter. Auch nicht zu verachten ist dieser eigens von mir entwickelte Spezialhubschrauber, der ebenfalls fahren und schwimmen kann. Ein echtes Sahnestück ist auch ein als Limousine getarntes U-Boot. „Ich konnte mich gar nicht daran satt sehen wie die anderen geguckt haben als ich einfach mit dem Auto ins Wasser gesprungen bin, abgetaucht und danach einfach wieder an Land gefahren bin. Ach diese Probefahrt war herrlich.“ Oder ein Kugelschreiber, der auf Knopfdruck zur Ultraschallpfeife wird. Gemeinsam gehen wir weiter durch die Hallen. Links sehen sie einen Versuch mit einer Pfeife, die wenn man sie anzündet einen Rauchvorhang bildet und der Agent kann verduften. Hier sehen sie einen schusssicheren Badeanzug. Das gibt es neues. „Schön. Das Auto den Hubschrauber und das U-Boot kann ich brauchen. Die übliche Ausrüstung wie immer und die Laseruhr. Außerdem brauche ich den digitalen Dietrich den sie mir neulich gezeigt haben. Das wäre dann alles.“ „ Gut.“ „Wir sehen uns dann.“ „Bis dahin viel Glück.“ Nun ging Peter nach Haus. Er stieg in seinen Iveco Pick-up und fuhr nach Hause. „So ein Scheißwetter!“, fluchte Peter. Es regnete in Strömen. Quietschend und mit blockierenden Reifen fuhr Peter zu seiner Wohnung in einem heruntergekommenen Stadtteil in San Francisco. Die gesamte Straße war von unerschrockenen Jugendlichen verschönert worden. Leere Bierflaschen waren auf dem Bürgersteig verstreut. Jetzt war er an seiner Wohnung angelangt. Er stieg aus dem Auto und ging schnell bis zur Eingangstür. Seine Wohnung war im Erdgeschoss.
    Er schloss die Tür auf und hängte seine Jacke an den Kleiderhaken. Er setzte sich in seinen Massage- und Fernsehsessel und schaltete den Fernseher ein. Es kam gerade ein Krimi. Er nahm sich eine Dose Cola und einen Müsliriegel, schaltete den Massagesessel ein und lehnte sich zurück. Er schaute mit Vergnügen zu, wie einer nach dem anderen erschossen wurde. Nach 15 Dosen Cola und 4 Stunden Fernsehen ging er schlafen. Er legte sich wie üblich seinen Revolver unter das Kopfkissen. Bald schlief er ein. Doch plötzlich regte sich etwas. Am Fenster war ein leises knacken zu hören, bevor es aufgeschoben wurde. Eine finstere Gestalt stieg ins Wohnzimmer schlich leise zum Bett und stellte dort einen kleinen Glaskasten zum Bett. In dem Glaskasten war ein Skorpion! Er wollte doch wohl etwa nicht....... Doch, er tat es. Er schob langsam dem Deckel zur Seite und das Skorpion krabbelte heraus. Langsam schob er sich über sie Bettdecke. Doch durch Zufall wachte Peter auf und sah den Skorpion. Sofort sprang er aus dem Bett. Es war mittlerweile auf dem Kopfkissen. Mit dem Revolver zielte er auf den Skorpion. Er drückte ab. Der Schuß hallte durch das Wohnzimmer. Treffer! Der Skorpion lag tot auf Peters Kopfkissen. „Franco Cortesi!“, zischte er. Der Rest der Nacht verlief ohne ungebetene Besucher. Am nächsten Morgen stand er um 5 Uhr auf, reckte sich stellte den Wecker aus und stieg aus dem Bett. Er putzte sich die Zähne. Er duschte sich und zog sich an. Danach packte er seine Koffer. Er schleppte sie zu seinem Pick-up und fuhr los zum Flughafen. „Hoffentlich verläuft der Flug ungestört“, dachte er. Er war gespannt, was Mr. X für eine Maschine organisiert hatte. Doch als er sah, was dort für eine Maschine stand, lief es ihm eiskalt den Rücken hinunter. Ein fünfzig Jahre alter, umgebauter Doppeldecker stand auf der Startbahn. Er war komplett verrostet und Peter konnte sich wahrlich nicht vorstellen, dass dieses Ding fliegen sollte. Er fragte den Piloten: „Fliegt dieses Teil auch?“ „Manchmal fliegt es und manchmal fliegt es nicht. Mal ganz unter uns: Wenn es fliegen würde, dann wäre es das erste Mal.“ Peter war schockiert. Also dann. „Alles einsteigen!“, brüllt der Pilot durch ein Megafon. „Wenn ich von dieser Expedition zurückkehren werde, kriegt Mr. X was zu hören. Nun stieg er in den alten Doppeldecker. Es knatterte und krachte, als sich der Doppeldecker in Bewegung setzte. Er sagte: „Das wird wohl nichts mit einem ruhigen Flug.“ Diese Worte waren berechtigt. Der Doppeldecker brauchte allein vier Startversuche um in die Luft zu kommen. Und sehr wohl war Peter dabei auch nicht. Nach zehn unruhigen Flugstunden landeten sie. Er stieg aus und sah sich gerade nach einem Taxi um, als ihn plötzlich jemand antippte. Er drehte sich blitzschnell um und zog eine Pistole aus dem Jackett. Hinter ihm stand eine Frau. Sie hatte blonde Haare und war recht groß. Sie stellte ebenfalls sich als Agentin des amerikanischen Geheimdienstes vor. Sie hieß Angelika Flanders.

    „Wenn das so ist“, meinte Peter. Gerade da kam ein Taxi. Sie stiegen ein und fuhren bis zum nächsten Hafen. „Was suchen wir hier?“, fragte Angelika. „Ein Boot“, sagte Peter. Anderswo auf einem Hausdach saß Franco Cortesi. Ein Agent des englischen Geheimdienstes. Er beobachtete Peter. „So, so“, schmunzelte er. „Sie suchen also auch das Testament.“ „Aber nicht mehr lange“, lachte er und zog einen Revolver hervor. Peter und Angelika hatten inzwischen ein Boot gefunden. Es war ein kleines Motorboot. Angelika fragte: „Damit willst du doch nicht zur Insel fahren, oder?“ „Nein“, sagte Peter. „Wir täuschen nur vor, das wir zur Insel fahren.“ Franco hatte alles mit dem Fernglas verfolgt. „Dann werde ich mich auch mal auf die Suche machen.“, meinte er. Auch er mietete sich ein Boot und fuhr ebenfalls hinaus. Er merkte jedoch nicht, das Peter und Angelika bereits wieder im Hafen anlegten. „So, dann kümmern wir uns jetzt ernsthaft um das Testament. Mr. X wollte das U-Boot in diesem Gebäude verstecken. Also los. Sie gingen auf ein Gebäude mit Einer Garage zu. „Hier muss es sein.“, meinte Angelika. Sie schoben das schwere Garagentor zur Seite und gingen in das Gebäude. „Ich seh` nur eine Limousine.“, sagte Angelika. „Das ist es“, klärte sie Peter auf. „Gute Tarnung was?“ Sie stiegen ein und fuhren zu der Stelle, wo man die Boote ins Wasser lässt. „Guckt gerade keiner? Gut, dann los!“ Langsam fuhr Peter das Auto ins Wasser. Er legte einen Hebel um und aus dem Kofferraum fuhren zwei Propeller aus. Die Stoßstange klappte nach unten und ein Ruder schob sich heraus. „Dann wollen wir mal“, lachte Peter. Doch kaum hatten sie den Hafen verlassen, sahen sie 4 andere U-Boote der Marine. Das sieht nicht gut aus. In diesem Moment meldete sich das Funkgerät krächzend. Es übermittelte diese Nachricht: Gebt die Suche auf, andernfalls seht zu, wie ihr euch rettet. Angelika funkte zurück: Schon gut, schon gut ihr habt gewonnen. Wir geben auf. Also drehte Peter bei und sie fuhren (Allerdings an der Oberfläche) zurück zum Hafen. Doch als sie dort ankamen, wartete dort bereits das gesamte Militär auf sie. In einem Panzer wurde eine Luke aufgestoßen und ein kleiner Mann krabbelte heraus. „Guten Tag, ihr kennt mich sicherlich schon. Mein Name ist Franco Cortesi.“, schmunzelte der kleine, ziemlich dick geratene Mann. Er hatte einen breiten Schnauzbart und eine große Brille auf der Nase. „Ihr glaubt doch wohl nicht, das wir euch abnehmen daß ihr euch das Testament durch die Lappen lassen gehen wollt.“ „Mist!“, stieß Peter hervor.

    Das Boot

    Teil 2
    Peter überlegte fieberhaft, wie sie sich aus dieser scheinbar aussichtslosen Situation befreien könnten. Über ihnen kreisten Jets der Armee. Die einzige nicht bewachte Seite war die Kaimauer. Durch Zufall lag dort ein kleines Motorboot. Er sagte zu Franco Cortesi, der sie immer noch mit der Pistole bedrohte: „Ist das ein neues Modell? Wo ist denn da der Bolzen?“ „Wie? Welcher Bolzen?“, stammelte der durcheinandergebrachte Cortesi. Darauf hatte Angelika gewartet! Blitzschnell schlug sie Cortesi die Waffe aus der Hand und sie sprangen in das Boot. Peter ließ den Motor aufheulen und sie fuhren mit Höchstgeschwindigkeit aus dem Hafen. „Na bitte, geht doch“, witzelte Peter. „Jetzt ist nicht der richtig Moment dafür“, sagte Angelika energisch. „Überlege dir mal lieber, wo wir jetzt hinfahren sollen.“ Das tat Peter bereits. „Sieh, jetzt kommt schon die Marine“, informierte sie Peter. „Gut, dann fahre ich auf die auf das Riff dort vorne zu. Wir passen da durch, aber die da hinten mit ihren dicken Flaggschiffen nicht.“, lachte Peter. Allerdings wissen die beiden nicht, dass hinter den Riffen zwei andere Schiffe warten. Nicht von der Marine. In den Booten saßen die Leute des türkischen Geheimdienstes. Sie hielten sich bereit, um das Boot zu entern. Ihre Boote waren mit Maschinengewehren, Granaten, Wasserbomben und Maschinenpistolen ausgerüstet. Ein Funkgerät auf dem Boot links von den Klippen krächzte: Haltet euch bereit! Und wehe, ihr versaut es! „Harte Umgangssprache was?“, lachte ein Soldat. „Pass auf was du sagst, sonst mach ich kurzen Prozess mit dir!“, schnarrte ein anderer Soldat. „Ruhe ihr Narren!“, rief der Anführer aufgebracht. Als Peter und Angelika noch 100m von den Klippen entfernt waren, brausten ihnen die beiden anderen Boote entgegen. „Verflixt“, fluchte Peter. Die einzige Möglichkeit war, anzulegen und über das Land zu fliehen. Also steuerte Peter das Boot Richtung Ufer. Es krachte, als das Boot den Boden berührte. Die beiden kletterten das steile Grasufer hinauf. „Wir müssen den Damm erreichen“, keuchte Peter. „Dort ist eine alte Höhle.“ Als sie das Ufer erklommen hatten, sprinteten sie zu dem besagten Damm. Die Höhle war eine kleine Touristenattraktion. Für 15$ konnte man sie besichtigen. Angelika Legte 30$ auf den Tresen, hinter dem ein Mann mit einer dicken Zigarre saß und schnarchte. Danach rannten sie in die Höhle. Ein hölzerner Steg führte in die Höhle. Am Eingang stand eine kleine Bude, die Souvenirs von der Höhle und Landkarten von der Umgebung verkaufte. „Und was genau machen wir jetzt hier?“, erkundigte sich Angelika. „Wir warten, bis keine Leute mehr hier sind.“, antwortete Peter. „Wenn der Wachdienst kommt, verstecken wir uns.“ „Und wozu?“ „Das wirst du dann sehen.“ Also liefen sie ein bisschen in der Höhle herum, erzählten sich etwas, Peter rief seinen Freund Heiner an, das er sich hinter dem Deich mit seinem Laster bereithalten sollte, und so weiter und so fort. Moment mal! Ein Freund sollte sich mit einem Laster bereithalten? Na, das werden wir dann ja sehen. Mittlerweile ist es 6:30 Uhr geworden. Um 6:30 Uhr schloss die Höhle. „Wie? Schon 6:30 Uhr? Dann schnell verstecken!“, flüsterte Angelika. Also kletterten sie über das Geländer des Holzsteges und zwängten sich darunter.
    Genau in dem Moment, in dem Peter die Füße einzog, marschierte der Mann mit der Zigarre, der vorhin hinter dem Tresen geschnarcht hatte über ihn hinweg. Einen Moment blieb er stehen und fragte sich selbst: „War da was?“ Aber nach dem er eine Weile gehorcht hatte, meinte er: „Nein, das kann nicht sein!“ Peter wagte unter ihm kaum noch zu atmen. Er roch seinen sauren Atem. Angelika, die hinter ihm lag, war auch wie versteinert. Nachdem sich der Mann davon überzeugt hatte, dass wirklich niemand mehr in der Höhle war, ging er wieder hinaus und schloss das große Stahltor ab. Als Angelika hörte, wie ein Motor gestartet wurde, krochen die beiden wieder unter dem Steg hervor. Vorsichtig schlich Peter den Steg entlang, bis er schließlich stehen blieb. Er holte sein Taschenmesser hervor, und hebelte damit eine Klappe auf. „Da rein“, sagte er zu Angelika. Sie kletterten Durch die Luke, die zu einem Gang führte. Den gingen sie entlang. Er mündete in eine Höhle. „Der Geheimdienst benutzt sie schon lange nicht mehr.“, sagte Peter. „Erstaunlich!“, meinte Angelika. Sie gingen durch die Höhle zu einem geheimen Ausgang wo Heiner mit dem Laster wartete. Als sie die Luke aufstießen, stand direkt vor ihnen ein Rot-Schwarz-Blau lackierter aufgemotzter Laster. Es war ein schwerer 10-Tonner. Das Seitenfenster wurde heruntergekurbelt und es erschien ein Gesicht mit hoher Stirn, Sonnenbrille auf der dicken Nase und einem Baseball-Käppi verkehrt herum auf dem Kopf, unter der Rastalocken hervorquollen.
    „Wohin soll`s gehen“, fragte der Mann. „Zum Hafen auf der anderen Seite der Insel“, Heiner. „Dann springt rauf!“ Die beiden kletterten ins Führerhaus und der Laster fuhr mit quietschenden Reifen zum Hafen. Das Heiner immer zu schnell fuhr, war ihm zur Leidenschaft geworden. „Ich will nicht noch mal Franco begegnen“, bekannte Angelika. „Keine Angst!“, beruhigte ihn Peter. Als sie im Hafen angekommen waren, sah sich Peter erneut nach einem Boot um. Sie fanden einen alten Fischkutter, den sie billig von einem Kapitän Namens P. C. Williams mieten konnten, mit dem sie zur Insel tuckerten. Dort angekommen sahen sie sich erst einmal um. Überall lagen verwesende Leichen. Angelika wäre fast über ein Skelett gestolpert. Die letzten Meter mussten sie höllisch aufpassen, da überall Tellerminen lagen. „Der versteht keinen Spaß!“, bekannte Peter. So gingen sie vorsichtig zwischen den Minen entlang. Plötzlich machte es Klick. Im nächsten Moment schrie Peter: „Keine Bewegung!“ Angelika war aus Versehen auf einen Auslöser getreten. Langsam näherte sich ihr Peter. Vorsichtig bewegte sie ihren Schuh nach links, so dass sie nur noch halb auf dem roten Knopf stand, während Peter einen dicken Ast auf den Knopf legte, damit er gedrückt blieb. „Kannst jetzt vorsichtig weitergehen“, entwarnte Peter sie. „Das ist unsere Lebensversicherung!“ Also gingen sie weiter. „Pass auf, wo du hintrittst.“ Sie kamen bis zum Berg ohne weitere Vorfälle. Allerdings wurde es jetzt richtig gefährlich. Das Haus hing an Ketten über einer Schlucht. „So wie ich den Einsiedler kenne, hat der garantiert einen Selbstzerstörungsmechanismus!“ „Du kennst ihn doch gar nicht.“ „Egal.“ Also kletterten sie mit höchster Vorsicht weiter. Als sie an der Schlucht angekommen waren, fragte Angelika: „Und jetzt?“ „Weiter.“, entgegnete Peter, und holte eine kleine Kugel hervor, die einen Knopf besaß.


    Das Boot

    Teil 3
    Peter drückte auf den Knopf, die Kugel klappte auf. In der Kugel lagen zwei Seile. Jeder nahm sich ein Seil, an deren Ende ein Wurfanker befestigt war. Peter zielte auf den Schornstein. Er warf das Seil und es ringelte sich um den Schornstein. Er befestigte das andere Ende an einem Felsvorsprung. Dann hangelte er sich hinüber zum Haus. Doch plötzlich hielt er inne. Seine Hände verweigerten ihm, weiter zu klettern. So sehr er sich auch anstrengte, es ging nicht. Der Schweiß rann ihm übers Gesicht. Er war gezwungen, wieder zurück zu klettern. Vom Berg aus riefen sie einen Hubschrauber, dass er sie dort abholen sollte. Nach zwei Stunden Wartezeit landete ein Hubschrauber auf dem Berg. Rasch stiegen sie ein. Im nächsten Moment hob er mit ihnen wieder ab. Als sie ungefähr 15m über dem Berg schwebten, krachte es fürchterlich. „Der Stock hat sich gelöst.“, witzelte Peter. „Richtig“, entgegnete Angelika ernst. Sie flogen wieder zum Hafen, mittlerweile war es Mittag geworden. Sie gingen am Kai entlang, und unterhielten sich über die Insel. „Wie kommen wir jetzt zur Insel?“, fragte Peter Angelika. „Ich schlage vor, wir mieten uns ein Wasserflugzeug.“ Also machten sie sich auf die Suche. Sie gingen den Hafen weiter entlang, und fanden schließlich einen alten Kapitän, der in den Urlaub fuhr, aber nicht genug Geld hatte, und deshalb sein Flugzeug vermietete. Er sagte mit rauer Stimme: „Aber passt gut auf den alten auf, ich hab ihn eigenhändig getunt und verbessert.“ „Gut, genau so etwas haben wir gesucht!“ Wenig später saßen sie in der fetzig lackierten Maschine. Der Pilot sagte ihnen nochmals, dass sie vorsichtig sein sollten. Wenig später starteten sie. Der Motor knurrte wie ein Tiger, wenn er geärgert wird. Als sie nach einer halben Stunde Flugzeit vor der Insel landeten, sagte Peter zu Angelika, jetzt nehmen wir Jetpacks, sonst wird es auf die Dauer zu gefährlich. Allerdings legte 10 Minuten später ein Schlauchboot des türkischen Geheimdienstes an. Männer mit gezückten Pistolen marschierten auf die Insel. Angelika und Peter flogen nichtsahnend dicht über dem Boden den Berg von Micell hinauf. Als sie an der Schlucht angekommen waren, flogen sie hinüber zum Haus. Sie landeten vorsichtig auf dem Balkon, auf dem ein langsam verwitterndes, riesiges Teleskop stand. Die Männer schlängelten sich inzwischen zwischen den Minen hindurch. Angelika stieß die Holztür zum inneren der Hütte auf. Es empfing sie ein halb dunkles Schlafzimmer. Peter holte eine Taschenlampe aus seinem Rucksack und leuchtete damit das Zimmer aus. Es stand eine alte Kommode aus Kiefernholz an der Wand. Gegenüber erblickten sie ein altes Bett aus Kupfer. Das Metall war auf Hochglanz poliert. Auf der Kommode stand ein Schmuckkästchen aus Messing und ein alter Spiegel mit Holzrahmen. Das Bett war ordentlich gemacht und das Kissen aufgeschüttelt. Am Ende des Zimmers führte eine schwere Eichenholztür, in die wilde Zeichnungen geritzt waren zum Labor des Einsiedlers. Sie gingen durch die Tür. Peter knipste das Licht an und Neonröhren, die von den Decken hingen flackerten auf. Peter sah sich im Labor um. Es herrschte ein heilloses Durcheinander. Reagenzgläser lagen in tausend Teile zerschmettert auf dem Boden. Behälter lagen auf dem Boden, ihr Inhalt lief aus und bildete kleine rauchende Pfützen. Es gab einen mit Papieren überschwemmten Schreibtisch. Und auf dem Schreibtischstuhl hing eine halb zerfetzte Leiche. Das Blut, das aus ihr heraustropfte, bildete unter dem Stuhl kleine Seen. Peter sah hinter einem schief herunter hängendem Bild etwas eisernes glänzen. „Das muss der Tresor sein!“, schoss es Peter durch den Kopf. Er holte den digitalen Dietrich hervor und öffnete damit den Tresor. Darin sah er ein zusammen gerolltes Stück Papier. Das Testament!!“, schrie er durch das gesamte Haus.
    Angelika meinte in süßlichem Ton: „Gib mir doch einmal das Testament!“ Doch als Peter ihr das Testament gegeben hatte, hielt sie ihm eine Pistole unter die Nase. „Das wird Mr. Cortesi sicher freuen.“ Jedoch gerade, als sie flüchten wollte, stürmten die Männer das Haus. Sie ließ den Schrieb fallen, Peter fing ihn auf und stürmte hinauf zum Balkon. Peter rannte die nicht gerade mageren Männer einfach um. Wie ein Affe kletterte er blitzschnell die Seile hinauf. Gerade, als er sich über die Kante zog, explodierte das Haus und die Überreste fielen in den Abgrund. Als er nach oben sah, erblickte er einen Bomber, der Richtung Hafen flog. Allerdings flog er so präzise, als ob er ferngesteuert würde. Er dachte nicht weiter daran und beorderte erneut einen Hubschrauber, der ihn von dem Plateau, auf dem er stand, abholen sollte. Als er ankam, stieg er grübelnd ein, ehe der Hubschrauber gelandet war. „Zum Hafen, bitte.“, sagte er freundlich zum Pilot. Es war recht gutes Wetter, der Hubschrauber kam gut voran. Doch als er landete, bot sich Peter kein entzückendes Bild. Alles war zerschmettert, ins Hafenbecken gefallen und alle Schiffe waren gesunken.

    „Als wenn jemand eine Bombe gezündet hätte.“, bemerkte Peter. „Ich Dummkopf!!! Der Bomber war ferngesteuert!“ Die armen Menschen! Und er kreiste immer noch über dem Hafen. Doch plötzlich regte sich etwas. Überall krochen Leute hervor. Auch Mr. X. Er sagte zu Peter: „Herzlichen Glückwunsch!!! Sie haben diese Mission erfolgreich beendet. Als Lohn dürfen sie ab jetzt in unserer Hauptzentrale arbeiten. Wir nennen sie: Das Boot!!! „


    Ende

    ^^ nach oben

    Die Gang

    von Stefanie und Antonia

    Vor ein paar Tagen ging Penny mit ihrem Hund Julia spazieren. Sie ging im Dunkeln spazieren. Hinter den Bäumen huschten Schatten entlang. Sie bekam Angst. Auf einmal packte sie jemand von hinten. Ein anderer nahm ihr Julia weg. Sie schrie: „ HILFE, Julia!“ Die Gangster nahmen sie beide und schleppten sie  in den Kofferraum eines großen Autos. Sie fuhren an einem Haus ihrer Freundin längs. Penny wusste, dass sie alles sehr gut hören konnte. Also schrie sie noch einmal ganz laut: „ HILFE!“ Die Gangster banden ihr den Mund zu. Aber ihre Freundin hatte ihr Geschrei gehört und wusste dass es aus dem Auto kam. Sie wusste, auch (was ein Weltwunder war), dass das Geschrei von ihrer Freundin war. Hannah (so hieß ihre Freundin) rief sofort bei Pennys Familie an. Die Familie konnte es erst gar nicht glauben. Die Mutter sagte:  „Wenn sie in einer halben Stunde nicht wieder aufgetaucht ist, suchen wir nach ihr.“ Aber Hannah sagte:
    „ Sie sind mit einem Auto weg gefahren.“ „Wer?“ sagte der Vater. „Weiß ich nicht“ sagte Hannah leise. Sie sagte jetzt etwas lauter: „ Ich habe mir nur das Nummernschild gemerkt. Es war HH YX 321.“ Sie legten auf. Nach einer dreiviertel Stunde machten sie sich dann doch auf denn Weg um nach ihr zu suchen. Die Familie fand sie aber nicht.

    In der Nacht um zwölf Uhr waren sie in Düsseldorf. Sie schleppten sie in einen großen Keller. Penny erschrak. Im ganzen Keller waren Kinder gefangen. Penny kam in einen Käfig. Die Gangster banden ihr den Mund zu. Da hörte sie auf einmal wie eine Stimme rief:„ Das Mittagessen ist fertig!“ Die Gangster gingen die Treppe hinauf. Alle anderen Kinder waren im Keller eingeschlossen.

     

    Vor ein paar Tagen ging Penny mit ihrem Hund Julia spazieren. Sie ging im Dunkeln spazieren. Hinter den Bäumen huschten Schatten entlang. Sie bekam Angst. Auf einmal packte sie jemand von hinten. Ein anderer nahm ihr Julia weg. Sie schrie: „ HILFE, Julia!“ Die Gangster nahmen sie beide und schleppten sie in den Kofferraum eines großen Autos. Sie fuhren an einem Haus ihrer Freundin längs. Penny wusste, dass sie alles sehr gut hören konnte. Also schrie sie noch einmal ganz laut: „ HILFE!“ Die Gangster banden ihr den Mund zu. Aber ihre Freundin hatte ihr Geschrei gehört und wusste dass es aus dem Auto kam. Sie wusste, auch (was ein Weltwunder war), dass das Geschrei von ihrer Freundin war. Hannah (so hieß ihre Freundin) rief sofort bei Pennys Familie an. Die Familie konnte es erst gar nicht glauben. Die Mutter sagte: „Wenn sie in einer halben Stunde nicht wieder aufgetaucht ist, suchen wir nach ihr.“ Aber Hannah sagte:
    „ Sie sind mit einem Auto weg gefahren.“ „Wer?“ sagte der Vater. „Weiß ich nicht“ sagte Hannah leise. Sie sagte jetzt etwas lauter: „ Ich habe mir nur das Nummernschild gemerkt. Es war HH YX 321.“ Sie legten auf. Nach einer dreiviertel Stunde machten sie sich dann doch auf denn Weg um nach ihr zu suchen. Die Familie fand sie aber nicht.

    In der Nacht um zwölf Uhr waren sie in Düsseldorf. Sie schleppten sie in einen großen Keller. Penny erschrak. Im ganzen Keller waren Kinder gefangen. Penny kam in einen Käfig. Die Gangster banden ihr den Mund zu. Da hörte sie auf einmal wie eine Stimme rief:„ Das Mittagessen ist fertig!“ Die Gangster gingen die Treppe hinauf. Alle anderen Kinder waren im Keller eingeschlossen.

    Nach einer Stunde kamen die Gangster wieder in den Keller. Sie gingen in eine Ecke. Penny bekam alles mit. Sie sagten:
    „ Morgen um 15:00 Uhr ermorden wir alle. Einen nach dem anderen.“ Penny erschrak. Sie hätte gehofft ihr Handy dabei zu haben. Leider hatte sie es nicht dabei. Ausgerechnet jetzt nicht. Penny hörte noch wie die Gangster sagten: „ Du suchst noch Kinder in Harmstorf und du suchst noch welche in Bendestorf.“ Penny dachte sich das sie jetzt noch mehr Kinder von der Straße hohlen. Jetzt gingen die Gangster weg. Penny machte sich über Julia ihren Hund gedanken. Aber dann rief sie: „ Hat jemand von euch ein Handy dabei?“ „ Ja“ sagte eine Stimme. Auf einmal kam ein Handy aus einem anderen Käfig herbei geflogen. „ Danke“ sagte Penny. Sie wählte die Nummer der Polizei. 110. Eine Stimme aus dem Handy sagte: „ Kein Netz. Wenn sie Kontakt mit der Feuerwehr haben wollen drücken sie die 1. Wenn sie Kontakt mit der Polizei haben wollen drücken sie die 2.“ Penny drückte die 2. „ Sie haben die 2 gedrückt“ ertönte wieder die Stimme. Sie werden mit der Polizei verbunden.“ Auf einmal kamen die Gangster wieder rein. Penny legte schnell auf.

    Bei Pennys Eltern zu Hause war Ka-os. Sie versuchten die Polizei zu erreichen. Aber die Mutter verstand das nicht mit der 1 und der 2. Nach 10 min. schaffte sie es endlich. Nur dann stürzte auch noch ihr Telefon ab. Julia der Hund war inzwischen schon wieder zu Hause. Er fraß als ob nie etwas gewesen wer.

    Penny langweilte sich in ihrem Käfig. Einer der Gangster ging an ihrem Käfig vorbei. Ihm viel ein Zettel runter. Genau in Pennys Käfig. Dort stand drauf:

    Hey Kumpel!
    Morgen um 15:00 Uhr ermorden wir alle.
    Bitte komm.
    P.S. Blutbad

    Penny erschrak. Aber da bemerkte sie das alle Kinder so einen Zettel bekam hatten. Sie dachte das sollte wohl nur ein Schreck für alle Kinder sein. Aber das mit dem ermorden und dem Blutbad könnte stimmen.

    Ihre Eltern waren inzwischen zur Polizei mit dem Auto gefahren. Sie stellten eine Anzeige auf.

    Bei der Gang im Keller war inzwischen alles ruhig. Nach einer Viertelstunde gingen die Gangster raus weil wieder eine Stimme rief: „ Das Essen ist fertig!“ Schnell rief Penny ihre Mutter auf dem Handy an. „ Ja hallo“ sagte ihre Mutter leise
    (die erstaunlicher weise ranging). Penny sagte leise in den Hörer: „ Hallo Mama! Ich bin in Düsseldorf. Eine Gang hält mich und viele andere Kinder gefangen. Morgen um 15:00 Uhr wollen sie uns alle ermorden.“ Die Mutter sagte: „ Wir machen uns sofort auf den Weg nach Düsseldorf. Weißt du in welcher Straße ihr seid.“ „ Nein“ sagt Penny leise. „ Gut wir finden euch auch schon so“ sagte die Mutter.

    Pennys Elter stiegen ins Auto. Die Mutter rief Von dort aus die Polizei an: „ Ja schön guten Tag. Meine Tochter hatte uns grade angerufen. Meine Tochter hatte gesagt das sie von einer Gang entführt seien sollte: Wir sind jetzt auf dem Weg nach Düsseldorf da soll sie mit anderen Kindern sein. „ Gut“ sagte die Polizei. „ Wir haben grade etwas ganz wichtiges zu tun.
    Tut uns leid.“

    Die Eltern waren inzwischen in Düsseldorf und suchten verzweifelt! Aber nach einer Weile fanden sie ein Haus, wo mehrere Kinder drin waren. Es war kein Auto weit und breit zu sehen. Die Eltern klopften an, niemand machte auf. Sie drückten gegen die Tür. Ein Wunder sie ging auf. Die Eltern guckten sich nach Penny um! Sie fanden sie nicht. Ein Käfig war mit Vorhang. Die Eltern dachten da wäre keiner drin. Penny war da aber drin. Sie ließen die anderen Kinder raus. Leider konnten sie 2 Kinder nicht mehr raus lassen. Dazu gehörte Penny. Denn als sie das letzte Kinder raus ließen, kam die Gang. Die beiden Eltern flüchteten aus dem Fenster. Ein Mann von der Gang sah, wie die Eltern wegrannten. Der rief aber nur: „Hey!“ Er sperrte die anderen Kinder wieder ein.

    Da die Polizei ja nun wusste, dass Penny in Düsseldorf war, riefen die Eltern die Polizei aus dem Auto an. „ Ja schön guten Tag“ ging eine Stimme ans Telefon ran. Pennys Mutter sagte: „ Ja schön guten Tag. Hier ist die Familie von Penny. Wir waren grade in einem Haus drinnen. Im Keller waren viele Kinder eingesperrt. Nur Penny war nicht dabei Es war die Düsseldorferstraße 7a.“ Eine Polizeistimme sagte wieder: „ Gut ich trage mir das mal auf unserem Suchkalender ein.“

    In der Zwischenzeit im Keller sperrten sie alle Kinder wieder ein. Dann gingen die Gangster wieder in ihre Ecke. Dort sagten sie dass sie jetzt besser auf die Kinder aufpassen sollten.

    Nach einer Stunde rief die Polizei bei Pennys Familie an. Der eine Polizist sagte: „ Ich bin gerade auf dem Weg zu dem Haus in dem die Kinder gefangen sind. Ich versuche mich noch mal genauer um zu gucken. Vielleicht waren sie ja so in Panik dass sie Penny nicht gesehen haben. Ich muss jetzt leider auflegen. Ich stehe gerade vor der Gartenforte des Hauses.“ Der Polizist klingelte. Eine Frau machte auf. Sie erschrak weil der Polizist dort stand. Die Frau hob sofort die Hände. Sie fragte: „ Was wollen sie hier? Ich habe ihn doch gar nichts getan.“ „Nein! Das haben sie nicht aber dürfte ich vielleicht in ihren Keller gucken?“ fragte der Polizist. „ Das weiß ich nicht da wohnen meine beiden Söhne. Sie wollten nicht mehr bei mir wohn also hab ich sie in Keller wohnen lassen. Ich koche nur für sie. Na gut ich kann ja mal fragen ob sie in (so zu sagen ihre Wohnung) Wohnung rein dürfen. Ich darf da seit Tagen nicht mehr rein.“ Sagt die Frau nach langem reden. „ Das wehre sehr Lieb von ihnen. Darf ich reinkommen?“ Sagt und fragt der Polizist. Die Frau sagt:
    „ Aber natürlich. Die Frau klopfte an. „ Klopf Klopf Klopf.“
    „Hier ist die Polizei für euch.“ rief die Frau. „ Gleich“ schrie eine Stimme. „Könnt reinkommen“ rief wieder die Stimme. Sie traten ein. Aber was war das. Keiner war da aber das Fenster stand offen. „ Mist“ schrie der Polizist. Weit und breit waren keine Käfige zu sehen. Der Polizist wunderte sich. Die Familie von Penny soll doch angeblich hier Käfige gesehen haben. „ Endschuldigen sie bitte. Gibt es hier noch andere Räume.“ fragte der Polizist. „ Ja aber wieso wollen sie das alles wissen.“ fragte die Frau. Der Polizist sagte: „ Das ist jetzt zwar eine Stock für sie aber ihre Söhne sollen Kinder hier im Kelle gefangen haben.“ Die Frau viel in Ohnmacht.

    Der Polizist rief sofort einen Krankenwagen. Nach Düsseldorf brauchte der Krankenwagen aber ziemlich lang. Der Polizist konnte auch nicht den Düsseldorferkrankenwagen bescheid geben weil die vom Auftrags ja auch nichts wussten. In der Zeit wo der Krankenwagen sich auf den weg machte guckte sich der Polizist im Keller um suchte aber ohne erfolg.

    Um 23:00 rief der Polizist bei Pennys Familie an. Pennys Mutter ging ran. „ Ja schön guten Abend. Hier ist die Polizei. Sind sie sich sicher dass das wirklich die Düsseldorferstraße war. Die Beschreibung passt aber hier sind keine Kinder zu sehen.“ fragte der Polizist. Pennys Mutter sagte: „ Ja das war sie.“ Gut dann sehe ich mich hier noch einmal um.“ sagte der Polizist. Er legte auf.
    Den ganzen Abend lag die Mutter von Penny im Bett und fragte ob sie sich vielleicht doch in der Adresse verguckt haben könnten. Ihr Mann (Also Pennys Vater) sagte aber immer nein das war die Adresse. Nach 2 Stunden schliefen Pennys Eltern dann auch ein.

    Die Polizei hatte inzwischen die Frau ins Krankenhaus gebrach und waren auf dem Rückweg. Da schlich die Gang wieder durchs Fenster rein. Sie sog einen Durchsichtigen Vorhag hoch. Man konnte aber trotzdem nichts durch den Vorhag sehen. Die Gang hatte zu den Kindern gesagt das sie kein Mucks sagen sollen sonst sind sie ein Kopf kürzer. Natürlich taten sie das auch.

    Am nächsten Tag ging die Anzeige in der Zeitung raus. Durch ganz Deutschland. Auch im Düsseldorfer Krankenhaus lass die Mutter von der Gang grade die Zeitung. Sie war so erschrocken das sie laut lass:

    Mädchen Gesucht
    Name:
    Alter:
    TEL: 016091931184


    Sonstiges
    Penny wurde zuletzt gesehen wie sie im Auto weggefahren sein soll und zwar von ihrer besten Freundin Hannah. Wenn
    sie sehen bitte melden sie sich unter der Nummer.
    DANKE

    Als sie das lass viel sie in Ohnmacht. Die Krankenschwester kam und fuhr sie zum Chefarzt.

    Im Keller war inzwischen alles ruhig. Penny dachte immer wieder an ihren Hund Julia.

    Bei Pennys Eltern saßen beide Eltern auf dem Sofa und machten Däumchen drehen. Bei der Gang im Keller gingen sie alle wieder in ihre Ecke. Einer der Gang zückte ein Messer. Penny erschrak. Er ging einmal um alle Käfige. Dann blieb er stehen, und zwar direkt vor Penny’s Käfig. Er rief: „Looooos, wir ermorden sie alle.“ Penny bekam keine Angst, weil sie Schritte von der Treppe hörte. Es war die Nachbarin der Gang. Die Türklinke ging runter. Die Gang hielt die Nachbarin (es war nämlich die Nachbarin) auf. Einer der Gang lief schnell aus der Tür raus und fragte die Nachbarin: „Guten Tag, Frau Meier. Wir haben großen Hunger. Wären Sie so gnädig und würden uns einen Topf Nudeln machen?“ „Ja, klar, wenn eure Mutter im Krankenhaus liegt.“ Sie ging hoch und kochte für die Gang einen Topf Nudeln. Sie klopfte an die Tür. Die Gang zog wieder den durchsichtigen Vorhang runter und rief: „Herein!“ Sie kam mit einem großen Topf Nudeln hinein. „Danke, Frau Meier,“ sagte einer von der Gang. Penny bekam hinter dem Vorhang irgendwie Angst. Sie hatte das Gefühl das die Gang mit den Kindern irgendwo hinwollten. Die Gang ermordet und ja nicht hier untern im Haus. Besonders nicht wenn sie ein Blutbad planen.

    Im Düsseldorfer Krankenhaus lag die Mutter von der Gang grade im beim Chefarzt und lies sich untersuchen. Er meinte dass sie jetzt immer eine Aufsichtsperson bräuchte.

    Bei Pennys Elters zu Hause waren die Eltern inzwischen zur Polizei gefahren

    Die Eltern von Penny fuhren durch ganz Düsseldorf. Der Polizist konnte leider nicht mitkommen. Sie klingelten an jedem Haus wo Kindergeschrei raus kam oder an Häusern die einen Keller hatten. Nun schlug der Vater vor, dass sie noch mal da gucken konnten, wo sie zwar schon viermal geguckt hatten, aber ein fünftes Mal würde es ja nicht schaden. Und zwar das Haus der Gang. Als sie dort klingelten, machte eine andere Frau als das letzte Mal auf. Es war die Nachbarin. Pennys Eltern dachten erst, dass sie an einem ganz anderen Haus waren. Aber es war die Adresse. „ Guten Tag!“, sagte die Nachbarin. „Wer sind sie?“ Ich bin die Nachbarin von Frau Meier. Die Eltern sagten: „Ach so. Dürften wir in den Keller gucken, da, wo die Söhne von Frau Meier wohnen?“ „Ja, warum?“ sagte die Nachbarin. „Aber ihre Söhne sind gerade eine halbe Stunde aus dem Haus!“ Pennys Eltern rissen die Tür auf, stürmten in den Keller und guckten sich dort um. Da sah Pennys Mutter viele, viele Käfige. Jetzt kam die Nachbarin hinterher gerannt und sah den Eltern sprachlos zu. Sie war so außer sich, dass sie laut schrie: „Was fällt Ihnen ein, einfach in das Haus meiner Nachbarin und ihren Söhnen zu stürmen?“ Pennys Mutter sagte: „So, machen sie es sich jetzt gemütlich und holen einmal tief Luft. Wir nehmen an, dass von der Nachbarin die Söhne unser Kind und noch viele andere gefangen halten.“ „So ein Blödsinn. Das ist nur ein Gerücht“, sagte die Nachbarin. Nein es stimmt wirklich. Meine Tochter (sie heißt Penny) hat mich vom Handy aus angerufen und hat gesagt, dass eine Gang sie in diesem Haus gefangen hält (das war nur eine Lüge, um die Nachbarin zu überreden, dass sich hier Kinder in Gefangenschaft befinden).“ „Naja, wenn Sie das meinen!“, sagte die Nachbarin. Sie ging hoch. Da sahen die Eltern in einem Käfig etwas glänzen. Die Mutter rannte sofort hin und hob den Zettel auf. Darauf stand:

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    Die Eltern waren geschockt. Sie rannten aus dem Keller raus, in ihr Auto und fuhren los. Zwei Minuten im Auto, da fragten sie einen Fußgänger nach dem Düsseldorfer Dorfsee. Der Fußgänger sagte: „Hier gleich links, dann 500m geradeaus und dann rechts.“ So fuhren die Eltern mit 180 km/h (was eigentlich nicht erlaubt war) schnell zum Düsseldorfer Dorfsee. Die Eltern stiegen aus und sahen sich dort um. Es war alles ruhig. Auf einmal sahen sie etwas Rotes auf dem Grasrand. Pennys Mutter schrie auf: „Ist das Blut?“ Pennys Vater probierte: „Mmmmh – lecker, Tomatenketchup!“, sagte er. „Du Fresssack. Ich dachte, es wäre Blut und die Kinder wären schon tot!“, sagte Pennys Mutter. Sie gingen weiter. Da sahen sie eine Truppe von Kindern. Die Eltern rannten schnell dort hin. Aber es war nicht die Gang. Es war eine Kindergartengruppe. Die Eltern riefen trotzdem vorsichtshalber: „STOP, bleiben sie stehen!“ Die Kindergartenbetreuer dachten, dass das Bekloppte wären und rannten so schnell weg. Pennys Vater sagte: „Das war doch nur eine Kindergartengruppe!“ Sie gingen weiter. Sie suchten aber erfolglos.
    Sie waren gerade einmal um den Düsseldorfer Dorfsee gegangen da sahen sie etwas. Sie sahen viele Kinder, die ihre Hände und ihren Mund gefesselt hatten. In der Nähe sah der Vater einen Busch. „Komm hier hinter den Busch“, sagte der Vater zu Pennys Mutter. Die Eltern versteckten sich dahinter. Pennys Mutter hörte, wie einer sagte: „So, gleich sind wir fertig mit euch. Wer möchte als erstes von euch einen Kopf kürzer?“ Da meldete sich Penny. Die Mutter von Penny (die hinter dem Busch saß) erschrak so doll, dass sie niesen musste. Zwei der Gang guckten sich zu ihnen um. Die Eltern dachten, die Gang hätte sie nicht gesehen (aber einer von der Gang hatte sie gesehen). Sie versteckten sich weiterhin im Gebüsch. Auf einmal nahm einer von der Gang die Eltern von hinten, und verband den Eltern den Mund. Sie fuhren im Auto irgendwo hin. Der Vater von Penny hatte noch sein Handy in der Tasche. Einer von der Gang hatte nicht daran gedacht, ihn nach Walkie Talkies, Handys und Handcomputern zu untersuchen. Jetzt mussten die Eltern durch ein Fenster klettern. Die Mutter hatte es schwer, sie konnte nämlich nicht klettern. Der Vater hingegen schon. Er war nämlich Lehrer einer Kletterschule. Als sie dann beide durchs Fenster geklettert waren, standen sie in einem düsteren Raum. Jetzt warf einer der Gang den Vater und die Mutter in einen Käfig. Nun waren sie in einem Käfig eingesperrt. Einer der Gang kletterte durchs Fenster, stieg ins Auto und fuhr davon. Pennys Mutter dachte jetzt: „Wie sich die Kinder wohl gefühlt haben müssen, als sie hier eingesperrt waren. Hoffentlich passiert ihnen nichts.“

    Die Eltern saßen im Keller der Gang fest, da klingelte das Telefon des Vaters. Der Polizist war dran und meinte : „Ich bin jetzt am Düsseldorfer See, aber ich bin jetzt in einem Gebüsch. Können Sie mich irgendwo sehen? Also, ich sie auf jedenfall nicht!“ „Nein, nein, wir sitzen hier in dem Keller von der Gang fest! Weil meine Frau geniest hat, haben sie uns bemerkt und deswegen sitzen wir hier fest!“, sagte der Vater mit wütender Stimme. Da sagte der Polizist: „Ja, ja, schon gut, Herr Dolf (Pennys Vater). Ich hole sie dort wieder heraus.“ Der Polizist fuhr ganz schnell zu dem Haus der Gang. Er klingelte. Da machte die Nachbarin auf. Sie sagte : „Hallo, Jungs, schon wieder da?“ Da wurde die Frau Meier ganz blass im Gesicht, denn es waren nicht die Jungs, wie Frau Meier gehofft hatte, sondern der Polizist. „Oh, sie sind ja von der Polizei! Seitdem die Mutter der Jungs im Krankenhaus liegt, wollen ständig Leute in den Keller, um den Keller zu durchsuchen.“ „Ja, entschuldigen Sie bitte, ich möchte auch in den Keller, um ihn zu durchsuchen!“, sagte der Polizist. „Oh, noch so ein Schwachkopf,“ sagte die Nachbarin. Der Polizist antwortete: „Sagen Sie nicht solche gemeinen Wörter, damit machen Sie sich strafbar.“ Sie sagte: „Na, gut, aber das letzte Mal. Das Haus ist doch kein Museum! Ja, bitte, dann gehen Sie.“ „Danke“, sagte der Polizist.

    Er lief in den Keller. Da saßen die Eltern. Er befreite sie schnell. Die Eltern und der Polizist liefen schnell raus, zum Auto hin und fuhren mit 200 km/h zum Düsseldorfer Dorfsee. Da sahen sie gerade wie eine Horde von Polizisten heimlich auch dorthin kam. Pennys Mutter sah gerade wie ein Kind verletzt ins Wasser geschmissen wurde. Sie dachte: „Hoffentlich war das nicht Penny!“ Jetzt rief die Polizei im Chor: „Hände hoch und Messer runter!“ Pennys Eltern rannten zu den Kindern und nahmen sie in Schutz. Penny lebte noch, aber ein Kind war schwer verletzt im Wasser. Die Eltern gingen mit den Kindern zu den Polizeiautos und stiegen ein. Die Gang wurde auf dem Weg ins Gefängnis gesperrt. Alle anderen Kinder wurden bei ihren Müttern und Vätern abgesetzt. Drei Polizisten saßen am Düsseldorfer Dorfsee und angelten das Kind raus. Zum Glück lebte es noch. Es wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert (da, wo auch die Mutter der Gang lag). Als die Mutter das hörte, war sie eigentlich zufrieden, dass die Gang nun im Gefängnis war, weil sie vorher auch so viel Blödsinn angestellt hatten.

    Zwei Wochen später hatte Pennys Hund Babys bekommen. Sie ging zu den Kindern, die auch mal im Keller eingesperrt waren und verteilte jeweils ein Hundebaby an die Kinder. Nun waren alle wieder glücklich.

    ENDE

    ^^ nach oben


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