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Die Arbeit mit dem PC

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Aufgaben und Ziele der Schule im Umgang mit dem Computer

Die Entwicklung neuer Technologien und Medien ist eine gesellschaftliche Entwicklung, aus der sich neue Aufgaben für die Schule ergeben. Schon die Grundschule sollte ihre Schüler auf den gesellschaftlichen Anspruch vorbereiten und Medienkompetenz aufbauen. Hier kann die Schule an zahlreiche Vorerfahrungen der Kinder anknüpfen, sollte gleichzeitig aber auch für Chancengleichheit sorgen. Alle Schüler sollten die Möglichkeit haben, im Bereich der Computerarbeit Erfahrungen zu sammeln und Kompetenzen aufzubauen. Zugleich muss gerade in der Schule auch das kritische Hinterfragen und der vernunftgemäße Umgang mit dem Computer Thema der Medienerziehung sein.

Zur Situation der Schule

Die GS Bendestorf ist seit 2001 mit 17 vernetzten und internetfähigen Computern und einem Server ausgestattet. Zehn davon und ein Farbdrucker befinden sich in einem Computerraum, welcher mit der Schülerbücherei eine räumliche Einheit bildet. Die restlichen sieben Computer verteilen sich auf die sieben Klassenräume. Außerdem steht im Lehrerbereich ein ebenfalls mit dem Netzwerk verbundener Lehrercomputer mit Drucker und Scanner zur Verfügung.

Neben einer zuständigen Lehrkraft wartet ein Systemadministrator einmal wöchentlich das Netzwerk und den Server.

Didaktisch-methodische Einsatzmöglichkeiten des Computers

Durch die guten Voraussetzungen wird der Computer in der GS Bendestorf in vielen verschiedenen Unterrichtssituationen genutzt:

  • Förderunterricht, Fördermaßnahmen
  • Übungssequenzen, Differenzierungsstunden
  • Werkstatt- und Wochenplanarbeit
  • Arbeitsgemeinschaften (z.B. Schülerzeitungs-AG, Forscher-AG, Bücherei-AG)
  • Fachunterricht

Insgesamt gilt stets der Grundsatz, dass die Schüler im Sinne des Methodenwechsels altersabhängig nie zu lange am PC verbleiben. Dies beugt körperlicher Schädigung (Haltung, Augen) und Konzentrationsstörungen vor.

Inhaltliche Einsatzmöglichkeiten des Computers

Der sinnvolle Einsatz des Computers in der Grundschule teilt sich grundsätzlich in zwei verschiedene Lernbereiche auf:

A) Grundlegende Bedienung

Die Schüler lernen den allgemeinen Umgang mit dem Computer, dazu gehören z.B. folgende Kenntnisse und Fertigkeiten: Betriebssystem und Programme starten und beenden, Umgang mit Maus und Tastatur, Tastenfunktionen kennen, Begriffe wie Ordner, Desktop, Datei usw. kennen und benutzen, speichern, drucken etc.

B) Inhaltlicher Einsatz

Die Schüler nutzen den Computer als ein Medium neben anderen für ihre Lernprozesse, wie z.B.: Informationen beschaffen, Texte und Bilder erstellen und bearbeiten, Fähigkeiten in verschiedenen Fächern üben und trainieren.

Der Computer bietet sich (wenn er begrenzt eingesetzt wird) als Medium für diese Lernziele an, da er für die Schüler einen hohen Motivationsgrad besitzt.

Selbstverständlich werden die Lernbereiche A und B nicht getrennt, sondern verknüpft miteinander umgesetzt:

1.) Informationsbeschaffung

Besonders im Sachunterricht, aber auch in anderen Fächern oder in Projekten können Suchmaschinen im Internet (z.B. www.blinde-kuh.de) zur Informationsbeschaffung genutzt werden. Dabei können zugleich zweierlei Ziele verfolgt werden: Erstens wird wie bei einem nicht-elektronischen Nachschlagewerk Fachwissen erworben. Zweitens wird der Umgang mit Suchmaschinen trainiert: Die Kinder müssen den technischen Umgang beherrschen, sie müssen Informationen lesen und selektieren und auch lernen, dass Informationen aus dem Internet kritisch betrachtet und hinterfragt werden müssen.

2.) Umgang mit Textverarbeitungs- und Malprogrammen

Die Fähigkeit zum Umgang mit vergleichsweise einfach zu bedienenden Programmen ist in der Arbeitswelt fast unerlässlich. Erste grundlegende Fertigkeiten in diesem Bereich können auch Grundschulkinder schon erwerben und ihr erworbenes Wissen bereits im Grundschulunterricht einsetzen (z.B. Referate, Schmuckblätter, Zeitung usw.)

Die Schüler lernen so, welche neuen Möglichkeiten der Computer bietet, z.B. Texte oder Bilder darzustellen, aber auch, welche Grenzen die Technik setzt und wann Texte und Bilder ohne Computer einfacher, sinnvoller oder schöner sind.

3.) Lernprogramme

Vor allem im Deutsch- und Mathematikunterricht, aber auch in anderen Fächern sind differenzierte Übungsphasen wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Gute Lernsoftware kann dabei helfen, diese Phasen besonders gut differenziert und motivierend zu gestalten. Die in der GS Bendestorf eingesetzten Lernprogramme bieten die Möglichkeit individuelle "Lernpakete" mit differenzierten Übungen zu erstellen und geben sofortige Fehlermeldung sowie teilweise Lernhilfen. Außerdem werden durch Punkte- oder andere Belohnungssyteme Anreize und Motivation zur erfolgreichen Bearbeitung geschaffen. Ebenso beinhalten die Programme auch Spiele zur Förderung der visuellen Wahrnehmung, der räumlichen Orientierung und des Problemlöseverhaltens.

 


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